Skip navigation

Category Archives: misc

das herz schlaegt wie wild, der physische blick gleicht null und die atmung tut ebenso nicht ganz recht. die gefuehle wollen raus. das monatelange hineinfressen fordert seinen tribut – gerade jetzt in der badewanne. der geist wird still im sinne des problemkreisdenkens und ist nurmehr fuer das eigene besprechen des aktuellen befindens da, welches sich befreiend wie auch anstrengend gestaltet. die aufregung ist gross, daher die leichte hyperventilation. alles wird so klar.

das zurueckdraengen des gefuehlsallerleis und die fehlende expression speichert saemtliches im koerper, dem geist und der seele – in welcher form auch immer – ab. irgendwann ist es dann soweit und alles will herausdraengen. so kommt es wohl haeufig dazu, dass menschen mit sich selbst sprechen, sich tics aneignen, oder allgemein gesprochen ins psychische ungleichgewicht abrutschen. weiters folgt dann die gesellschaftsunfaehigkeit, da die angesammelten dinge nicht herausgelassen – bzw. mit anderen individuen besprochen – werden koennen, da das gegenueber oftmals selbst hineinfrisst – ergo keinen platz fuer fremdes leid uebrig hat.

so kommen wir in die gesellschaft des oberflaechlichen – pessimistischst ausgedrueckt.

ueber die abnutzung, das aelterwerden und warum dinge leben muessen.

…warten.

…fuehlen.

…californication.

…geist schaerfen.

…auf der suche.

nix will raus, alles bleibt im koerper zurueck. blah.

„…ich bin eine augenmarienkäferlarve“

ungeliebte taten einschränken | reichlich zeit vorhanden | 431aus mit dem stress.

von der eigenen angst getrieben gehen menschen den weg der irre. den kopf voll mit kreisenden gedanken, mit wust und den dazu moeglichen loesungsansaetzen – ganz ohne zu wissen, dass alles nicht so schlimm ist. beschaeftigt man sich doch lieber tage- bzw. jahrelang mit der bekaempfung des problems, als einfach einmal innezuhalten, um sich zu sehen, in sich zu gehen und die genaue lage abzuchecken. gecheckt wird viel, jedoch oft nicht die momentane lage der gefuehle, des eigenen denkens, was einen selbst halt so ausmacht. innehalten und um sich sehen, bemerken und erleben, lieben und leiden. leben.

links – semperdepot | unten – tu wien.

reges treiben am naschmarkt auch noch zu fortgeschrittener stunde, sofern die temperaturen es zulassen – sowie es gestern der fall war. gemuetlich!

das kind bekommt im mutterleib nur nasses futter, speib.

das kind isst des mutters brei, zum fruehstueck gab’s weiches ei.

das kind scheisst in mutters bauch, die mutter scheisst dann auch.

das kind waechst rasch heran, ist ein fert’ger mensch sodann.