alle sind sie mehr oder weniger moebelhaeuser, denn nicht nur moebel tummeln sich in den geschaeften, nein, auch jede menge dekorationsgegenstaende sind dort versammelt. so viele dinge gibt es zu bestaunen, da kann einem schon fast uebel werden. jedoch nur fast, denn man muss ja nicht alles anschauen. jaja. ganz besonders fielen uns die verchromten weisswein- und sektglaeser auf, wie sie wunderbar glaenzend in dem regal auf bauch- bis brusthoehe standen. bling-bling!
…dann haette er es ganz sicher nicht so gewollt. nicht so, wie die kirche es betreibt. nicht so, wie viele menschen es betreiben. nicht so, dass die gehirne die welt regieren. was gott wollte ist, dass es den menschen gut geht. dass sie psychisch gesund sein koennen. dass sie ihr leben leben. keine masken, keine rollenspiele, keine manipulationen, keine religionen. alle sind wir menschen und jeder muss so sein duerfen, wie er/sie eben ist. sein.
es ist schier unglaublich – radio wien hat den besten physiker, werner gruber, am mic. werner gruber beschaeftigt sich mit so allerhand dingen und gibt dazu im radio tipps. heute: energiesparen. wie koennen wir menschen also energie sparen. richtig! – weniger heizen. natuerlich wenden jetzt viele ein, dass sie dann frieren und dass das keineswegs akzeptabel ist. werner gruber dachte schon vor und hatte auch dafuer die passende loesung:
chili.
chili aktiviert – aehm irgendwas – sodass der koerper glaubt, er muesse verbrennen und somit sei die kaeltethematik sprichwoertlich gegessen. ‚geben sie doch ein bisschen chili in ihren kaffee, tee, in ihre speisen und ueberall dort hinein, wo es halt so hinpasst, das liebe chili. wem dann noch immer kalt ist…‘ und jetzt kommt die ausgekluegeltste idee von herrn gruber ‚…der reibe sich doch mit chili ein!‘
na… ist das nicht was?
ich bin verfahrenstechniker und mache mir hin und wieder auch gedanken ueber thermodynamische vorgaenge, genauso wie sie, herr gruber. darum, lieber herr gruber, hier ist mein tipp fuer sie: essen sie doch auch mal ein bisschen chili, dann glaubt ihr koerper er muesse verbrennen (was dann hoffentlich auch so passiert), sodass sie ihre adipositas positivitis in den griff bekommen – diese ist naemlich ueberhaupt nicht gesund und ganz nebenbei, sollten sie sich einmal ins krematorium begeben, wird brennstoff (zb erdgas) fuer die oxidation ihrerselbst benoetigt. es gilt ganz grundsaetzlich der zusammenhang: m_brennstoff = f(m_koerper).
na… ist das nicht was?
tja, gibt diese tage nicht viel zu berichten. das labor schreitet langsam aber doch voran (zumindest ist schon die mitte der woche fast vorueber), die vortraege werden nicht spannender (ausnahme = 1) und das protokoll wartet noch darauf geschrieben zu werden (zum glueck ist schon einiges eingetippt). bis zur vervollstaendigung des blabla’s sind es allerdings sicherlich noch stunden ueber stunden. zwischendurch wollen die thermischen verfahren der abfallverwertung in das hirn eindringen, wobei das hirn selbst erheblichen widerstand leistet. dabei geht die materie ganz nach dem borg-motto ‚widerstand ist zwecklos‘ vor. dieses motto scheint auf den universitaeten (zumindest der technischen hier in wien) allgemein recht gross geschrieben zu werden. bald aber hat es ein ende. nur die wurst hat zwei. vorbei.
jeder tag ist wieder auf’s neue erstaunlich. wie er verlaeuft. der tag. was man so tut. waehrend eines tages. wenn man anderen gutes tun kann, dann ist das wohl das wundervollste. dem nachbarn eine hausgemachte lasagne vorbeibringen. so schoen. den pflanzen nahrungsmittel zukommen lassen. so schoen. einen menschen zu lieben. so schoen. die bewohnten wohnungen gegenueber sehen. so schoen.
ben stiller (und andere auch) liess uns etwas sehr schoenes zukommen, dafuer moechte ich mich hier bei ihm (und auch bei den anderen mitwirkenden) bedanken – auch wenn er dies wohl nie lesen wird. egal. danke. das erstaunliche leben des walter mitty hiess der schoene film des heutigen abends. schoene bilder, schoene momente, einfach schoen.
schoen wie das leben selbst. das erstaunliche leben.









